Psalmen 107 Søg

11 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

12 So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat

13 und die er aus den Ländern zusammengebracht hat vom Aufgang, vom Niedergang, von Mitternacht und vom Meer.

14 Die irregingen in der Wüste, in ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, da sie wohnen konnten,

15 hungrig und durstig, und ihre Seele verschmachtete;

16 die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er errettete sie aus ihren Ängsten

17 und führte sie einen richtigen Weg, daß sie gingen zur Stadt, da sie wohnen konnten:

18 die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,

19 daß er sättigt die durstige Seele und füllt die hungrige Seele mit Gutem.

110 Die da sitzen mußten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,

111 darum daß sie Gottes Geboten ungehorsam gewesen waren und das Gesetz des Höchsten geschändet hatten,

112 dafür ihr Herz mit Unglück geplagt werden mußte, daß sie dalagen und ihnen niemand half;

113 die zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten

114 und führte sie aus der Finsternis und Dunkel und zerriß ihre Bande:

115 die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die an den Menschenkindern tut,

116 daß er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel.

117 Die Narren, so geplagt waren um ihrer Übertretung willen und um ihrer Sünden willen,

118 daß ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden;

119 die riefen zum HERRN in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten,

120 er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, daß sie nicht starben:

121 die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,

122 und Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden.

123 Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel in großen Wassern;

124 die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer,

125 wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob,

126 und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund fuhren, daß ihre Seele vor Angst verzagte,

127 daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr;

128 die zum HERRN schrieen in ihrer Not, und er führte sie aus ihren Ängsten

129 und stillte das Ungewitter, daß die Wellen sich legten

130 und sie froh wurden, daß es still geworden war und er sie zu Lande brachte nach ihrem Wunsch:

131 die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,

132 und ihn bei der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen.

133 Er machte Bäche trocken und ließ Wasserquellen versiegen,

134 daß ein fruchtbar Land zur Salzwüste wurde um der Bosheit willen derer, die darin wohnten.

135 Er machte das Trockene wiederum wasserreich und im dürren Lande Wasserquellen

136 und hat die Hungrigen dahingesetzt, daß sie eine Stadt zurichten, da sie wohnen konnten,

137 und Äcker besäen und Weinberge pflanzen möchten und die jährlichen Früchte gewönnen.

138 Und er segnete sie, daß sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh.

139 Sie waren niedergedrückt und geschwächt von dem Bösen, das sie gezwungen und gedrungen hatte.

140 Er schüttete Verachtung auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, da kein Weg ist,

141 und schützte den Armen vor Elend und mehrte sein Geschlecht wie eine Herde.

142 Solches werden die Frommen sehen und sich freuen; und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden.

143 Wer ist weise und behält dies? So werden sie merken, wie viel Wohltaten der HERR erzeigt.