Psalmen 106 Søg

11 Halleluja! Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

12 Wer kann die großen Taten des HERRN ausreden und alle seine löblichen Werke preisen?

13 Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!

14 HERR, gedenke mein nach der Gnade, die du dem Volk verheißen hast; beweise uns deine Hilfe,

15 daß wir sehen mögen die Wohlfahrt deiner Auserwählten und uns freuen, daß es deinem Volk wohl geht, und uns rühmen mit deinem Erbteil.

16 Wir haben gesündigt samt unsern Vätern; wir haben mißgehandelt und sind gottlos gewesen.

17 Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer.

18 Er half ihnen aber um seines Namens willen, daß er seine Macht bewiese.

19 Und er schalt das Schilfmeer: da ward's trocken, und führte sie durch die Tiefen wie in einer Wüste

110 und half ihnen von der Hand des, der sie haßte, und erlöste sie von der Hand des Feindes;

111 und die Wasser ersäuften ihre Widersacher, daß nicht einer übrig blieb.

112 Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob.

113 Aber sie vergaßen bald seiner Werke; sie warteten nicht auf seinen Rat.

114 Und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.

115 Er aber gab ihnen ihre Bitte und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.

116 Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN.

117 Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams,

118 und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen.

119 Sie machten ein Kalb am Horeb und beteten an das gegossene Bild

120 und verwandelten ihre Ehre in ein Gleichnis eines Ochsen, der Gras frißt.

121 Sie vergaßen Gottes, ihres Heilands, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,

122 Wunder im Lande Hams und schreckliche Werke am Schilfmeer.

123 Und er sprach, er wolle sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, in den Riß getreten wäre vor ihm, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbte.

124 und sie verachteten das liebe Land, sie glaubten seinem Wort nicht

125 und murrten in ihren Hütten; sie gehorchten der Stimme des HERRN nicht.

126 Und er hob auf seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste

127 und würfe ihren Samen unter die Heiden und zerstreute sie in die Länder.

128 Und sie hingen sich an den Baal-Peor und aßen von den Opfern der toten Götzen

129 und erzürnten ihn mit ihrem Tun; da brach auch die Plage unter sie.

130 Da trat Pinehas herzu und schlichtete die Sache; da ward der Plage gesteuert.

131 Das ward ihm gerechnet zur Gerechtigkeit für und für ewiglich.

132 Und sie erzürnten ihn am Haderwasser, und Mose ging es übel um ihretwillen.

133 Denn sie betrübten ihm sein Herz, daß ihm etliche Worte entfuhren.

134 Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie sie doch der HERR geheißen hatte;

135 sondern sie mengten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke

136 und dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zum Fallstrick.

137 Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln

138 und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward;

139 und verunreinigten sich mit ihren Werken und wurden abgöttisch mit ihrem Tun.

140 Da ergrimmte der Zorn des HERRN über sein Volk, und er gewann einen Greuel an seinem Erbe

141 und gab sie in die Hände der Heiden, daß über sie herrschten, die ihnen gram waren.

142 Und ihre Feinde ängsteten sie; und sie wurden gedemütigt unter ihre Hände.

143 Er errettete sie oftmals; aber sie erzürnten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen.

144 Und er sah ihre Not an, da er ihre Klage hörte,

145 und gedachte an seinen Bund, den er mit ihnen gemacht hatte; und es reute ihn nach seiner großen Güte,

146 und er ließ sie zur Barmherzigkeit kommen vor allen, die sie gefangen hatten.

147 Hilf uns, HERR, unser Gott, und bringe uns zusammen aus den Heiden, daß wir danken deinem heiligen Namen und rühmen dein Lob.

148 Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk spreche: Amen, halleluja!